Am 15. April 2026 feierte der neue MIRO-Kampagnenfilm „Was nützen Scheine ohne Steine?“ seine Premiere im EM-Innenstadtkino in Stuttgart. Rund 40 Gäste aus Verbänden, Medien und Unternehmen der Gesteinsindustrie waren dabei, als der Film des Kölner Regisseurs Søren Eiko Mielke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Im Anschluss an die Filmvorführung diskutierten unter anderem der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, MIRO-Präsident Christian Strunk sowie weitere Vertreter aus Praxis und Verband über die Folgen langwieriger Genehmigungsverfahren und mögliche Lösungsansätze. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Rafael Binkowski, Chefredakteur des Staatsanzeigers und Vorsitzender der Landespressekonferenz Baden-Württemberg.
Boris Palmer: „Der Film ist brillant“

Besonders Boris Palmer zeigte sich von der filmischen Umsetzung überzeugt: „Der Film ist brillant, weil er die Kernthemen der Bürokratie in Deutschland herausarbeitet.“
Der Oberbürgermeister erkannte zahlreiche Situationen aus seiner eigenen Verwaltungspraxis wieder. So berichtete er unter anderem von einem Regionalplan, der sich bereits seit mehr als 19 Jahren in Bearbeitung befindet. Für Palmer verdeutlichte der Film damit Probleme, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Auch Moderator Dr. Rafael Binkowski lobte die unterhaltsame Umsetzung des eigentlich komplexen Themas Bürokratieabbau.
Klare Forderung nach weniger Bürokratie und mehr Pragmatismus
MIRO-Präsident Christian Strunk machte in der Diskussion deutlich, dass Deutschland bei Genehmigungsverfahren schneller und pragmatischer werden müsse.
„Wir müssen bei Genehmigungen besser und pragmatischer werden“, betonte Strunk.
Gerade angesichts der großen Herausforderungen bei der Modernisierung der Infrastruktur, beim Klimaschutz und bei der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit seien langwierige Verfahren ein erhebliches Hindernis. Das gelte auch für die Gewinnung heimischer mineralischer Rohstoffe wie Sand, Kies und Naturstein, auf die zahlreiche Bau- und Infrastrukturprojekte angewiesen sind.
In der Diskussionsrunde bestand breite Einigkeit darüber, dass überflüssige Verwaltungsvorschriften konsequent überprüft und abgebaut werden müssen. Gefordert wurden mehr Pragmatismus, ein „Mindset des Machens“ und eine neue Kultur des Ermöglichens.
Die Premiere in Stuttgart zeigte damit, wie wichtig der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesteinsindustrie ist. Mit dem Film möchte MIRO die öffentliche Diskussion über notwendige Veränderungen weiter voranbringen.
Denn eines wurde deutlich: Wer bauen will, braucht Rohstoffe. Dafür braucht es auch verlässliche und schnellere Genehmigungsverfahren.
Jetzt den MIRO-Film ansehen
Wer die Premiere verpasst hat, kann den Film auf dem MIRO-YouTube-Kanal ansehen:
▶ Dokumentation – rund 38 Minuten
▶ Kurzfassung – rund 10 Minuten


