Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zum Gesetz zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts will die Bundesregierung Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen und den Wohnungsbau voranbringen. Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) begrüßt dieses Ziel ausdrücklich, warnt aber davor, die dafür notwendige Rohstoffversorgung weiter aus dem Blick zu verlieren.
Denn ohne Kies, Sand, Naturstein und Quarzsand lassen sich weder Wohnungen noch Straßen, Brücken, Schienenwege, Stromtrassen oder Energieinfrastruktur bauen. MIRO fordert deshalb, die vorsorgende Sicherung von Lagerstätten sowie die Gewinnung und Aufbereitung mineralischer Rohstoffe im Raumordnungsgesetz deutlich stärker zu verankern.
Auch schnellere und praxisgerechtere Genehmigungsverfahren bleiben aus Sicht der Branche dringend notwendig. Es geht um Planungssicherheit, Versorgungssicherheit und bezahlbare Rohstoffe für Bau, Infrastruktur und Energiewende.
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