Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) veröffentlicht einen neuen Film zur Zukunft der heimischen Rohstoffversorgung. Im Mittelpunkt steht eine zentrale Herausforderung für die Gesteinsbranche: der zunehmende Mangel an Genehmigungen für die Gewinnung mineralischer Rohstoffe und die daraus resultierenden Folgen für die Versorgung mit Sand, Kies und Naturstein in Deutschland. Produziert wurde das Filmprojekt gemeinsam mit den MIRO-Mitgliedsverbänden sowie den Initiativen KiWi – Kieswirtschaft im Dialog und zukunft niederrhein.
Ein ernstes Thema – unterhaltsam erzählt
Regisseur Søren Eiko Mielke nähert sich dieser komplexen Thematik erneut auf seine eigene, zugängliche und zugleich unterhaltsame Weise. Der Film verbindet anschauliche Einblicke in die Praxis der Rohstoffgewinnung mit zahlreichen Interviews und Musik und macht so deutlich, welche Bedeutung heimische mineralische Rohstoffe für Infrastruktur, Wohnungsbau und wirtschaftliche Entwicklung haben.
Zu Wort kommen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Bemerkenswert ist dabei eine Erkenntnis, die sich durch viele Gespräche zieht: Über Parteigrenzen und Verwaltungsebenen hinweg herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die aktuelle Situation nicht dauerhaft tragfähig ist. Wenn Genehmigungsverfahren immer länger dauern und neue Gewinnungsflächen immer schwieriger zu sichern sind, geraten regionale Rohstoffversorgung, Bauprojekte und Infrastruktur zunehmend unter Druck.




Drittes großes Filmprojekt
Für MIRO ist es bereits das dritte gemeinsame Projekt mit dem Kölner Regisseur Søren Eiko Mielke. Den Auftakt bildete der Film „1 Kilo Steine pro Stunde“, der 2019 mit dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet wurde und sowohl innerhalb der Branche als auch darüber hinaus große Aufmerksamkeit erregte. Es folgten die gemeinsamen „Faktenchecks“, bevor nun das dritte Filmprojekt umgesetzt wurde.
Auch der neue Film greift aktuelle Fragen rund um die heimische Rohstoffgewinnung auf und richtet sich bewusst an ein breites Publikum aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Der Film erscheint in zwei Fassungen: einer ausführlicheren Version sowie einer kompakten 10-Minuten-Version. Beide Varianten können von den MIRO-Mitgliedsunternehmen aktiv in ihrer Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden, etwa auf Websites, in sozialen Medien oder bei Veranstaltungen.
MIRO lädt alle Mitgliedsunternehmen ein, den Film über ihre eigenen Kanäle zu verbreiten und so gemeinsam zur Sichtbarkeit und zum besseren Verständnis der Genehmigungslage in der Branche beizutragen.
Der Film ist ab HIER auf dem YouTube-Kanal von MIRO verfügbar.