Menschen, die anpacken: Das sind die Gewinner des MIRO-Fotowettbewerbs 2026

111 Einsendungen, starke Motive und vor allem jede Menge Menschen, die sonst viel zu selten im Rampenlicht stehen: Der MIRO-Fotowettbewerb 2026 unter dem Motto „Typisch Rohstoffgewinnung? – Menschen, die anpacken“ war ein voller Erfolg. Auf der steinexpo in Homberg (Ohm) / Nieder-Ofleiden hat MIRO-Präsident Christian Strunk jetzt die besten Aufnahmen ausgezeichnet.

Alle drei Jahre ruft MIRO zum Fotowettbewerb auf. Diesmal sollten nicht allein beeindruckende Steinbrüche, Kiesgruben oder große Maschinen im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Menschen, die dort arbeiten. Gesucht waren authentische Einblicke in den Arbeitsalltag, in Teamarbeit, Technik und Verantwortung. Und die Resonanz konnte sich sehen lassen: Die Zahl der Einsendungen stieg im Vergleich zum vergangenen Wettbewerb 2023 um fast 50 Prozent. 

MIRO-Präsident Christian Strunk brachte bei der Preisverleihung auf den Punkt, warum der Verband in diesem Jahr bewusst die Beschäftigten in den Mittelpunkt gerückt hatte: „Oft bleiben die Menschen, die mineralische Rohstoffe in den Steinbrüchen und Kiesgruben in Deutschland produzieren, unsichtbar. Mit dem Fotowettbewerb wollten wir das ändern und zeigen, wer täglich anpackt und dafür sorgt, dass unsere Gesellschaft funktioniert.“

Den ersten Platz sicherte sich Steffen Loos von der SCHAEFER KALK GmbH & Co. KG mit seinem Foto „SKW-Fahrer am tiefsten Punkt“. Die sechsköpfige Fachjury überzeugte insbesondere, wie eindrucksvoll die Aufnahme Verantwortung, Können und Konzentration vermittelt. Der Fahrer bewegt schweres Gerät in einer anspruchsvollen Umgebung und verrichtet eine Arbeit, von der Menschen außerhalb der Branche nur selten etwas mitbekommen.

Der zweite Platz ging an Emad Taghi Zoghi von der Hülskens Holding GmbH & Co. KG für sein Foto „Hätte, hätte, Eimerkette“. Schon der Titel macht neugierig und für die Aufnahme gab es jede Menge Jury-Punkte. Zu sehen ist nicht nur ein für die meisten Menschen ungewöhnliches Arbeitsgerät, ein Eimerkettenbagger, sondern vor allem der Mensch dahinter.

Platz drei belegte der selbstständige Fotograf Thomas Ix mit „Der Radlader im Blick“. Hier überzeugte insbesondere die starke Bildkomposition. Mensch und moderne Technik werden eindrucksvoll miteinander in Beziehung gesetzt, gleichzeitig vermittelt das Motiv die Dimensionen moderner Rohstoffgewinnung und Recyclingwirtschaft.

Doch nicht nur die drei Siegerbilder haben die Jury begeistert. Auch die Plätze vier bis zehn zeigen, wie unterschiedlich sich das Motto „Menschen, die anpacken“ fotografisch interpretieren lässt:

4. Platz: Michael Neuhaus – „Ein unschlagbares Team“
Ein Bild, das das Wettbewerbsmotto auf den Punkt bringt und Menschen zeigt, die gemeinsam anpacken und mit ihrem täglichen Einsatz die Grundlage für unseren Wohlstand schaffen.

5. Platz: Paulina Fedyk, CASEA GmbH – „Am Puls der Gewinnung“
Die Aufnahme zeigt, dass auch bei modernster Technik der Mensch im Mittelpunkt steht und Verantwortung für einen sicheren und effizienten Betrieb übernimmt.

6. Platz: Thomas Ix – „Im Radlader unterwegs“
Mensch, Technik und die beeindruckenden Dimensionen moderner Rohstoffgewinnung und Aufbereitung kommen in dieser Aufnahme besonders wirkungsvoll zusammen.

7. Platz: Michael Neuhaus – „Rekultivierung nach Plan“
Das Foto verbindet Rohstoffgewinnung, Renaturierung und Landschaftsentwicklung und macht deutlich, dass die Verantwortung der Branche weit über die eigentliche Gewinnung hinausgeht.

8. Platz: Stephan de Leuw, Flaggschiff Film OHG – „Rohstoffgewinnung schafft Perspektive“
Eine Aufnahme, die für die Nachwuchsarbeit der Branche steht und zeigt, wie unterschiedliche Berufswege und Fähigkeiten gemeinsam zum Erfolg führen.

9. Platz: Sofia Seitter, Kurz Holding GmbH – „Unser Kollege in der Werkstatt“
Ein authentischer und unverstellter Blick auf den Arbeitsalltag und auf diejenigen, die häufig hinter den Kulissen dafür sorgen, dass im Betrieb alles läuft.

10. Platz: Stephanie Fox – „Abstimmung der nächsten Pflegemaßnahmen“
Das Motiv zeigt ein Beratungsgespräch im Tagebau zur Abstimmung von Naturschutzmaßnahmen und verdeutlicht damit die enge Verbindung von Rohstoffgewinnung und Biodiversität.

Neben den Top Ten schafften es zehn weitere starke Aufnahmen unter die 20 besten Beiträge des MIRO-Fotowettbewerbs 2026:

MIRO bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich auf Motivsuche begeben haben. Unser Dank gilt ebenso der Fachjury, die angesichts der vielen hochwertigen Beiträge keine leichte Aufgabe hatte.

Wir freuen uns sehr über diese großartige Resonanz, gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und sind schon jetzt gespannt darauf, welche besonderen Perspektiven, Geschichten und Motive uns beim nächsten MIRO-Fotowettbewerb erwarten werden.

Bis dahin gilt: Augen offenhalten. Denn das nächste preisverdächtige Motiv aus der Gesteinsindustrie wartet vielleicht schon hinter der nächsten Kurve im Steinbruch oder Kieswerk.Alle eingesendeten Bilder gibt es hier.