MIRO-Präsident fordert: „Raus aus dem Teufelskreis“ 

Zum Jahresbeginn hat Christian Strunk, Präsident des Bundesverbandes MIRO, die Bauaussichten für 2026 in der Allgemeine Bauzeitung (ABZ) eingeordnet. Die Bundesregierung hat sich viel vorgenommen, aber zwischen politischen Zielsetzungen und der Umsetzung vor Ort besteht weiterhin eine deutliche Lücke – mit spürbaren Folgen für Bauwirtschaft und Gesellschaft.

Baujahr 2026: Anspruch und Wirklichkeit

Der politisch beschlossene „Bauturbo“ und das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz zeigen, dass der Handlungsbedarf erkannt wurde. Gleichzeitig bleiben zentrale Hemmnisse bestehen. Selbst wenn die Genehmigungsverfahren für Infrastrukturvorhaben durch das Infrastrukturzukunftsgesetz vereinfacht und gestrafft werden, so müssen die guten Ansätze ebenfalls noch auf die Gewinnung der notwendigen mineralischen Rohstoffe übertragen werden. Denn eines ist klar: Ohne Kies, Sand, Schotter oder Naturstein ist kein Bauprojekt realisierbar. Wo Rohstoffversorgung fehlt, bleibt Bauen Theorie.

Rohstoffsicherung als Voraussetzung fürs Bauen

Christian Strunk betont, dass auch die Genehmigungsprozesse für die Gewinnung der mineralischen Rohstoffe verbindlicher und effizienter gestaltet werden müssen. Genehmigungsfiktionen könnten beispielsweise dazu beitragen, die Verfahren zu beschleunigen und Planungssicherheit zu schaffen. Eine verlässliche heimische Rohstoffversorgung ist eben auch entscheidend dafür, ob Bauvorhaben schnell und kostengünstig realisiert werden können.

Den vollständigen Gastbeitrag von Christian Strunk in der Allgemeinen Bauzeitung vom 09.01.2026 können Sie hier nachlesen.

Christian Strunk in der Allgemeine Bauzeitung (ABZ) - Bauaussichten für 2026