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	<title>Studie Archive - MIRO Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.</title>
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	<description>…weil Substanz entscheidet! Interessenvertreter für Unternehmen der Sand-, Kies-, Quarzsand- und Natursteinindustrie.</description>
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		<title>Neue Studie zu gebrochenen Natursteinen in Deutschland</title>
		<link>https://www.bv-miro.org/aktuell/neue-studie-zu-gebrochenen-natursteinen-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MIRO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[MIRO]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[BGR]]></category>
		<category><![CDATA[Naturstein]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum noch Genehmigungen für neue Steinbrüche  Nach Sand und Kies sind gebrochene Natursteine die bedeutendsten heimischen Rohstoffe. Das zu Splitt …]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-abd3d62b76f81735269aad6ee6364043"><strong>Kaum noch Genehmigungen für neue Steinbrüche </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Sand und Kies sind gebrochene Natursteine die bedeutendsten heimischen Rohstoffe. Das zu Splitt und Schotter verarbeitete Gesteinsmaterial wird vor allem im Tief- und Straßenbau, bei der Asphaltherstellung und im Gleisbau eingesetzt und ist für den Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur unverzichtbar. In einer aktuellen Studie zur Gewinnung dieser Baurohstoffe kommt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) allerdings zu dem Ergebnis, dass es in Deutschland immer schwieriger wird, neue Gewinnungsstätten in Betrieb zu nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Im Gegensatz zu Sand- und Kiesgruben werden bei uns neue Steinbrüche kaum noch genehmigt“, berichtet der Autor der Studie, Dr. Harald Elsner. „In den vergangenen sechs Jahren konnten lediglich zwei Unternehmen nach langwierigen Genehmigungs- und zum Teil auch Klageverfahren ihre Planungen für neue Steinbrüche erfolgreich abschließen“, so der BGR-Experte für heimische Rohstoffe. Beide Gesteinslagerstätten befinden sich in Baden- Württemberg. In den meisten Regionen stoßen Vorhaben zur Gewinnung von gebrochenen Natursteinen auf starken öffentlichen Widerstand. Als Folge davon werden Genehmigungen mitunter erst nach mehreren Jahrzehnten Verfahrensdauer erteilt. „Wir haben in Deutschland beim Rohstoffabbau erhebliche Akzeptanzprobleme“, erklärt Elsner. Steinbrüche hätten angesichts von Lärm- und Staubbelastungen ein besonders schlechtes Image, obwohl nachweislich alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten würden, so der BGR-Experte. Auch Argumente der Notwendigkeit einer heimischen Rohstoffgewinnung mit Blick auf Zukunftsthemen wie die Energiewende und Infrastrukturmaßnahmen würden oft nicht verfangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der schwierigen Genehmigungslage drohen in Deutschland allerdings aktuell keine Engpässe bei der Versorgung mit gebrochenen Natursteinen. „Dies liegt auch an der zuletzt geringen Baunachfrage“, so Elsner. Langfristig könnte es jedoch zu Verschlechterungen bei der Versorgung mit Splitten in Rheinland-Pfalz kommen. Dort werden viele Steinbrüche in den nächsten Jahrzehnten erschöpft sein. Neue Gewinnungsstellen sind nicht geplant oder werden – wie etwa in der Vulkaneifel – pauschal abgelehnt. Elsner: „Als Folge drohen in Rheinland-Pfalz neben langfristigen Versorgungsengpässen auch zunehmend weiter steigende Baukosten für Infrastrukturvorhaben.“ Schon heute hat das Land im Bundesvergleich die höchsten Preise für Baurohstoffe.&nbsp;</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-47d413473225cf5b2fa5b3e9057ac3e0"><strong>Gebrochene Natursteine in Deutschland</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit werden in Deutschland gebrochene Natursteine für die Bauindustrie aus 762 Gewinnungsstellen an 701 Standorten gewonnen. Die meisten Gewinnungsstellen gibt es in Bayern (168), gefolgt von Baden-Württemberg (130), Hessen (102) und Nordrhein-Westfalen (87). 28 verschiedene Gesteinsarten stehen in Abbau, zumeist Kalkstein (46 %) sowie Basalt und Granit (je 9 %).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2024 wurden rund 167 Millionen Tonnen gebrochene Natursteine aus heimischer Produktion verwertet. Zusätzlich importiert wurden 11,3 Millionen Tonnen – davon rund 75 % aus Norwegen. Deutschland exportierte im gleichen Jahr 4,3 Millionen Tonnen – davon 44 % in die Niederlande.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Preise für gebrochene Natursteine schwanken in Deutschland regional und nach Qualität erheblich. Für Großkunden liegen die Preise für Edelsplitte derzeit zwischen netto 7,10 €/t und 24,00 €/t (im bundesweiten Mittel 14,20 €/t) bzw. für Mineralgemische zwischen netto 4,50 €/t und 14,00 €/t (im bundesweiten Mittel 8,50 €/t). Abnehmer von kleinen Mengen bezahlen höhere Preise. Durch die kontinuierlich steigenden Personal-, Wartungs-und auch Genehmigungskosten erhöhen sich auch die Preise für gebrochene Natursteine, so zum Beispiel zwischen 2024 und 2025 um bundesweit durchschnittlich 7 %. <br><br>&#8211; Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe vom  01.06.2026 <br> </p>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neue Studie: Mineralische Rohstoffe bleiben unverzichtbar</title>
		<link>https://www.bv-miro.org/aktuell/neue-studie-mineralische-rohstoffe-bleiben-unverzichtbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MIRO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 08:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffnachfrage]]></category>
		<category><![CDATA[MIRO]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Rohstoffnachfrage bleibt auch in Zukunft hoch – das ist die zentrale Erkenntnis der neuen Studie &#8222;Rohstoffnachfrage 2045 – Ressourcen …]]></description>
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<h5 class="wp-block-heading">Die Rohstoffnachfrage bleibt auch in Zukunft hoch – das ist die zentrale Erkenntnis der neuen Studie &#8222;Rohstoffnachfrage 2045 – Ressourcen sichern, Zukunft bauen&#8220;, die das <a href="https://www.rwi-essen.de">RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung</a> herausgegeben hat.<br><br>Die Branche sieht darin eine Bestätigung der langfristigen Bedeutung mineralischer Rohstoffe wie Kies, Sand, Quarz und Naturstein für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands.</h5>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hoher Rohstoffbedarf trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie zeigt, dass auch im Jahr 2045 erhebliche Mengen mineralischer Rohstoffe benötigt werden, um den Bedarf an Wohnraum, Infrastruktur, Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen und Energieleitungen zu decken. Zwei Szenarien verdeutlichen die möglichen Entwicklungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der oberen Variante (0,9 % Wirtschaftswachstum jährlich) liegt der Rohstoffbedarf 2045 bei 525 Mio. Tonnen. In diesem Szenario wurden mögliche Nachfragesteigerungen durch das vom Deutschen Bundestag beschlossene Infrastrukturpaket in Höhe von 500 Milliarden Euro noch nicht berücksichtigt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der unteren Variante (0,1 % Wirtschaftswachstum jährlich) sinkt der Bedarf auf 452 Mio. Tonnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeiten beim Recycling bleiben hingegen begrenzt: Trotz aller Bemühungen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft liegen die prognostizierten Mengen bei den Sekundärrohstoffen im Jahr 2045 bei maximal 94 Mio. Tonnen. Diese Zahlen verdeutlichen die weiterhin zentrale Rolle der Primärrohstoffe für die Baustoffindustrie.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bürokratische Hürden bei der Rohstoffgewinnung beseitigen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts des hohen Bedarfs betont MIRO die Notwendigkeit, den Zugang zu heimischen Rohstoffen zu erleichtern. Die bürokratischen Hürden stellen für viele Unternehmen ein erhebliches Risiko dar. Genehmigungsverfahren dauern oft Jahre und bedrohen die wirtschaftliche Stabilität ganzer Betriebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren beauftragte der Dachverband Baustoffe – Steine und Erden e.V. (bbs) ein <a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/RUF-2025-36_Frenz-Rechtsgutachten.pdf">Rechtsgutachten</a>, das konkrete Maßnahmen zur Vereinfachung der Verfahren vorschlägt. Darüber hinaus zählen die Einstufung der Rohstoffgewinnung als „überragendes öffentliches Interesse“ und die Einführung einer Rohstoffsicherungsklausel zu den wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass Rohstofflagerstätten nicht überplant und so die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleibt. Für MIRO steht fest: Die langfristige Rohstoffsicherung in den Landesentwicklungs- und den Regionalplänen ist genauso unerlässlich wie die tatsächliche Genehmigung der Gewinnungstätigkeit in den Gemeinden, um die Versorgung mit mineralischen Rohstoffen langfristig zu sichern.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Rohstoffpolitik mit Augenmaß gestalten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie unterstreicht die Bedeutung mineralischer Rohstoffe für die deutsche Bauwirtschaft und die Modernisierung der Infrastruktur. MIRO fordert deshalb eine Politik, die die heimische Rohstoffgewinnung stärkt und gleichzeitig die Potenziale der Kreislaufwirtschaft realistisch einordnet. Nur so kann die Zukunft des Bauens in Deutschland gesichert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette Rohstoffstudie finden Sie hier:<br></p>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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