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	<title>Biodiverität Archive - MIRO Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.</title>
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	<description>…weil Substanz entscheidet! Interessenvertreter für Unternehmen der Sand-, Kies-, Quarzsand- und Natursteinindustrie.</description>
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	<title>Biodiverität Archive - MIRO Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.</title>
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		<title>Erfolgreich beim Europäischen Nachhaltigkeitspreis 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jenni Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 00:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiverität]]></category>
		<category><![CDATA[MIRO]]></category>
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		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[30. November 2022 Am Wettbewerb um den „Sustainable Development Award 2022“ des Europäischen Gesteinsverbandes UEPG in Brüssel nahmen auch die …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">30. November 2022</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Wettbewerb um den „Sustainable Development Award 2022“ des Europäischen Gesteinsverbandes UEPG in Brüssel nahmen auch die acht spitzenplatzierten Unternehmen teil, die sich im MIRO-Wettbewerb um den Nachhaltigkeitspreis der deutschen Gesteinsindustrie im Frühjahr 2022 durchsetzen konnten. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bilanz: Zwei erste Preise und ein Silberrang. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den insgesamt 67 teilnehmenden Unternehmen (aus 15 Ländern) sicherten sich zwei MIRO-Unternehmen den ersten Platz in zwei der insgesamt 9 Kategorien. &nbsp;Ein weiteres Projekt aus Deutschland wurde mit einer „Besonderen Erwähnung“ ausgezeichnet – was im Ranking einer Silbermedaille gleichzusetzen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen Hermann Trollius GmbH – längst ein bekannter Name bei den nationalen und europäischen Nachhaltigkeitswettbewerben der Gesteinsverbände – überzeugte in der Kategorie „Biodiversität” mit einem besonderen Projekterfolg: Bei einer Kartierung eines genehmigten Erweiterungsgeländes zur Kalksteingewinnung fanden die Verantwortlichen verschiedene Varietäten der Orchideenart „Gelber Frauenschuh“ vor. Diesem Fund folgte ein von kundigen Naturschützern begleiteter, langjähriger und sorgfältiger Prozess, während dem 340 Orchideen erfolgreich an neue Standorte verpflanzt werden konnten. Ergebnis: Orchideenpopulation gerettet, Rohstoffgewinnung kann starten. Für dieses sorgsame Vorgehen erhielt das Unternehmerpaar Herrmann und Ulrike Trollius den ersten Preis der Kategorie „Biodiversität“. Überreicht wurde die Trophäe von Martin Harper persönlich, dem Geschäftsführer BirdLife Europe and Central Asia, der sich anschließend noch lange mit Hermann Trollius unterhielt und sich von dem Projekt beeindruckt zeigte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4842" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-305-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Siegreich in Sachen Biodiversität: Ulrike und Herrmann Trollius (3.+4.v.l.), links flankiert von Dirk Fincke, Geschäftsführer UEPG (l.) und Dr. Stephanie Gillhuber, BIV, (2.v.r.) Antonis Antoniou Latouros und Martin Harper. Foto: ©Bacasable Production</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kategorie „Ökonomie – Innovation und Recycling” überzeugte die Wilhelm Stürmlinger &amp; Söhne GmbH &amp; Co. KG. Geschäftsführer Thorsten Volkmer und Maximilian Kern bekamen von Antonis Antoniou Latouros, Präsident des UEPG, den Siegerpreis der Kategorie überreicht. Damit wurde das mit Beharrlichkeit angestrebte Ergebnis gewürdigt: Das Unternehmen hatte sich nämlich zum Ziel gesetzt, das geologisch wertvolle Material aus dem Vortrieb eines 4 km langen Tunnels zu Baurohstoffen aufzubereiten. Da solches Material allerdings dem Abfallregime unterliegt, war eine Aufbereitung im vorhandenen benachbarten Kieswerk des Unternehmens rechtlich ausgeschlossen. Um die verwertbaren Massen vor der Deponierung zu bewahren, investierte das Unternehmen in eine zusätzliche Aufbereitungsstrecke mit Siebtechnik, Materialwäsche, Wasserkreislaufführung und Kammerfilterpressen. Auf diese Weise wurden die Anforderungen der Genehmigungsbehörden erfüllt, wertvolles Material einer Komplettnutzung zugeführt und CO2-Emissionen dank kurzer Wege gespart.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-scaled.jpg"><img decoding="async" width="2560" height="1706" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4841" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-291-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Recycling der besten Art geehrt: Thorsten Volkmer und Maximilian Kern (3.+4.v.l.) freuen sich über ihren Award, überreicht von Antonis Antoniou Latouros (2.v.l.). Außerdem gratulieren Dirk Fincke, GF UEPG (l.) und Bernd Lottermoser, Universität Aachen, Lehrstuhl für nachhaltige Rohstoffgewinnung (re.). Foto: ©Bacasable Production</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Miteinander hat die Initiative „Zukunft Niederrhein&#8220; – ein Verbund von Unternehmen der besagten Region – ihre „Regionale Öffentlichkeitsarbeit” einem gründlichen Check unterzogen und fortan unter der Leitung von Sascha Kruchen eine breit diversifizierte Informationskampagne gestartet, um möglichst viele Menschen der Region mit sachlichen Informationen und emotionalen Botschaften zu erreichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die Arbeit an der Akzeptanz der Sand- und Kiesgewinnung in der Region trägt erste Früchte, wenngleich der Marathon noch längst nicht zu Ende ist. Der Sonderpreis für Regionale Öffentlichkeitsarbeit würdigt ein beispielhaftes, integratives Konzept mit hohem Beispielcharakter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MIRO gratuliert allen nominierten und ausgezeichneten Unternehmen. Jede einzelne Beteiligung an den Nachhaltigkeitswettbewerben trägt dazu bei, die hohen Verdienste der Branche im Segment Nachhaltigkeit sichtbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die UEPG-Broschüre zum “Sustainable Development Award 2022” sowie die Broschüre zum nationalen MIRO-Nachhaltigkeitswettbewerb finden Sie hier:</strong></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://uepg.eu/mediatheque/media/UEPG_SDA_2022_Brochure.pdf">&nbsp;UEPG-Broschüre &#8222;Sustainable Development Award 2022&#8220;</a></div>
</div>


<div class="wp-bootstrap-blocks-button">
	<a
		href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/Nachhaltigkeitspreis_2022_A.pdf"
						class="btn btn-primary"
	>
		MIRO-Broschüre &quot;Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2022&quot;	</a>
</div>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-scaled.jpg"><img decoding="async" width="2560" height="1920" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4835" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-800x600.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-1600x1200.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-768x576.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-1536x1152.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/IMG_4792-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Gewinner des Abends aus Deutschland: Maximilian Kern (Gesellschafter), Thorsten Volkmer, Sascha Kruchen, Ulrike und Herrmann Trollius; Susanne Funk, Geschäftsführerin MIRO (v.l.n.r.). Foto: ©Susanne Funk</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4837" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-180-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Urkunde in der Kategorie „Wiederherrichtung im Zuge der Renaturierung oder Rekultivierung“ nahmen Thomas Gruschka, Geschäftsführer der Kieswerk Ottendorf-Okrilla GmbH &amp; Co. KG und Christian Franke, Werkleiter, entgegen (2.+3.v.l.). Foto: ©Bacasable Production</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4839" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-183-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gleich drei Generationen der Familie Witter nahmen die Urkunde in der Kategorie „Beste umweltgerechte Praxis bzw. Technik – Beiträge zur Förderung der Vielfalt von Flora und Fauna“ für das Unternehmen Quarzsand GmbH Nudersdorf entgegen: Jason Witter, Gesellschafter, Thomas Witter, Gesellschafter und Leiter Produktion, Jürgen Witter Gesellschafter und Prokurist im Ruhestand (2.+3.+4.v.l.). Fotos: ©Bacasable Production</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4840" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-184-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Torsten Kaminski, Betriebsleiter der Schotter- und Kies-Union GmbH &amp; Co. KG und Heike Hartzendorf, Geschäftsführerin, nahmen die Urkunde für „Lokale Partnerschaften“ entgegen. KG (2.+3.v.l.). Fotos: ©Bacasable Production</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4838" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-181-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertretend für die Quarzwerke GmbH nahm Britta Franzheim die Urkunde für „Best practice – Gesundheit, Vorsorge und Sicherheit“ entgegen. (2.v.l.) Fotos: ©Bacasable Production</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-4836" srcset="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-scaled.jpg 2560w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-800x533.jpg 800w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-1600x1067.jpg 1600w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-768x512.jpg 768w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-391x260.jpg 391w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/UEPG-178-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Max Pescher, Geschäftsführer der Johann Düro GmbH &amp; Co. KG und Patrick Frohnhöfer, Betriebsleiter, erhielten die Urkunde in der Kategorie „Verbesserung der Ressourceneffizienz und der Wirtschaftlichkeit in der Produktion“ (2.+3.v.l.). Fotos: ©Bacasable Production</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Schutz der Insektenvielfalt in Deutschland</title>
		<link>https://www.bv-miro.org/aktuell/schutz-der-insektenvielfalt-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gabriela Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiverität]]></category>
		<category><![CDATA[MIRO]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Branchenposition zum Referentenentwurf des BMU Am 4. September 2019 verabschiedete das Bundeskabinett ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“. Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Branchenposition zum Referentenentwurf des BMU</h2>



<p class="lead wp-block-paragraph">Am 4. September 2019 verabschiedete das Bundeskabinett ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“. Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) und der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) begrüßen gemeinsam die nun in einem Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums (BMU) verfolgte Zielsetzung, Biodiversität zu fördern sowie eine Trendwende beim Arten- und Insektenschwund herbeizuführen. Bemängelt wird jedoch, dass der Entwurf zum Insektenschutzgesetz das de facto gebotene Potenzial nicht ausschöpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewinnungsstätten wie Steinbrüche oder Kies- und Sandgruben zeichnen sich durch die Herstellung selten gewordener Lebensräume mit hoher Biotopvielfalt aus und werden nicht mit Pflanzenschutzmitteln beaufschlagt. Nicht zuletzt deshalb beherbergen sie neben vielen anderen seltenen Arten eine reiche Insektenfauna. Die Gesteinsindustrie unterstützt diesen Prozess durch zahlreiche Kooperationen mit Naturschutzverbänden, gezieltes Biotopmanagement und durch Gesetzesinitiativen wie der Mitwirkung am geplanten Insektenschutzgesetz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bestehende Vielfalt als Schlüssel zur Trendwende nutzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) gehen die Regelungen des Referentenentwurfs allerdings nicht weit genug. Zur tatsächlichen Förderung biologischer Vielfalt in Gewinnungsstätten wird eine <em>„stärkere Berücksichtigung freiwilliger und zeitlich befristeter Leistungen privater Personen und Unternehmen bei der behördlichen Abwägung“</em> nicht ausreichen. Dieser allgemeine Ansatz hat keinerlei Game-Changer-Qualitäten. Weit entfernt von einer tatsächlichen Würdigung, werden die Leistungen der Branche beim betriebsintegrierten Biotopmanagement in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz damit eher als zu vernachlässigender Nebeneffekt abgetan. Hier sind Einwände angebracht, denn in unserer heutigen Kulturlandschaft haben Steinbrüche, Baggerseen sowie Kies- und Sandgruben aufgrund ihrer selten gewordenen Beschaffenheit und Dynamik eine große Bedeutung für den Artenschutz. Dies darf nicht ausgeblendet werden, nur weil es ideologisch möglicherweise als nicht opportun erscheint und Gewinnungstätigkeiten per se mit dem Zerstörungs-Narrativ behaftet bleiben sollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausgangslage zum Vorteil seltener Arten korrigieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die derzeit geltenden Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz zum Artenschutz, stellen in der Praxis bei der Betriebsführung in der Steine- und Erdenindustrie ein erhebliches Problem dar. So kann das bereits existierende freiwillige Engagement für den Artenschutz in der Praxis zu Betriebsunterbrechungen oder Einschränkungen bei der Gewinnung mineralischer Rohstoffe führen. Die gegenwärtige Situation zwingt Unternehmen geradezu, eine rechtlich nicht zu beanstandende ‚Vermeidungspflege‘ vorzunehmen, um weiterarbeiten zu können. Das ist aus der Perspektive der Biodiversitätssteigerung ein Unding“,</em> erklärt MIRO-Geschäftsführerin Dr. Ipek Ölcüm die gegebene Situation auch mit Verweis auf ein gemeinsames Diskussionspapier, das von acht Rohstoff- und 14 Naturschutzverbänden unterschrieben wurde. Darin wird eine gesetzlich zu verankernde Legalausnahme präferiert, die bei Einhaltung naturschutzfachlicher untergesetzlicher Standards gewährt werden soll. Alternativ könnten über eine Verordnungsermächtigung naturschutzfachliche Anforderungen an die zugelassene Gewinnung festgelegt werden, um in gleicher Weise Rechtssicherheit und Klarheit für Unternehmen sowie Genehmigungsbehörden herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stellungnahme lesen Sie hier:</p>


<div class="lazyblock-list-group-ZifiLv wp-block-lazyblock-list-group"><div class="list-group">
  <a class="list-group-item list-group-item-action" href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/MIRO-Stellungnahme-InsektenschutzG.pdf" target="_blank">
    
    <div>
      MIRO Stellungnahme Insektenschutzgesetz
      
    </div>
    <small>PDF</small>
  </a>
  <a class="list-group-item list-group-item-action" href="https://www.bv-miro.org/wp-content/uploads/Gemeinsames-Diskussionspapier-Natur-auf-Zeit-in-Rohstoffge.pdf" target="_blank">
    
    <div>
      Gemeinsames Diskussionspapier (NABU/MIRO/bbs) Natur auf Zeit in Rohstoffgewinnungstätten
      
    </div>
    <small>PDF</small>
  </a>
</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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