Rohstoffgewinnung und Umwelt


Alle Maßnahmen der Rohstoff gewinnenden Industrie sind zeitlich begrenzt und in ein klar definiertes und behördlich genehmigtes Umwelt-, Gewinnungs- und Nachnutzungskonzept eingebunden. Der Verantwortung für Mensch, Natur und Umwelt sind wir uns bewusst. Die Mitglieder von MIRO fühlen sich deshalb verpflichtet, die Natur zu schützen. Die Uferschwalbe, der vor allem in Steinbrüchen lebende Uhu, die Gelbbauchunke und die Libelle sind nur einige Beispiele für gefährdete Tierarten, die heute fast nur noch in Steinbrüchen sowie Kies- und Sandgruben einen Lebensraum finden.

Offengelassene und renaturierte Gewinnungsflächen bieten vielen bedrohten Arten Schutz und neuen Lebensraum, der zum Beispiel durch Flussbegradigungen und intensive landwirtschaftliche Nutzung verloren gegangen war. In den vergangenen zehn Jahren sind über 3.000 ha ehemaliger Gewinnungsflächen für andere Nutzungen, überwiegend naturnah, zur Verfügung gestellt worden.

Zahlreiche reizvolle und das ganze Jahr über besuchte Naherholungsgebiete lassen die ehemalige Rohstoffgewinnung nicht mehr erkennen. So entspannt sich jeder Zehnte regelmäßig an einem Baggersee, der nach Beendigung der Rohstoffgewinnung entstanden ist.

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung Anerkennung und Unterstützung der Ansiedlungsdynamik in Gewinnungsstätten.



   
 

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