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Hervorgegangen ist MIRO aus dem Bundesverband Naturstein-Industrie (BVNI), der bereits 1948 in Bad Homburg gegründet wurde. Gründungsmitglieder waren regionale und Landesverbände. Die Ursprünge reichen jedoch noch weiter zurück. Der MIRO-Vorgänger BVNI führte einst die Tradition des 1920 gegründeten Reichsverbandes der Deutschen Pflasterstein- und Schotter-Industrie und seiner bis 1885 zurückreichenden Vorgänger fort.
Durch den Beitritt von vier Landesverbänden der Kies- und Sand-Industrie sowie der Sparte für ungebrannte Kalkprodukte im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie wurde 2005 das Aufgabenfeld des Verbandes massiv erweitert. Dem folgte, abgestimmt auf das neue Profil, die Umbenennung des BVNI in Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO). Zeitgleich übernahm MIRO außerdem die Aufgaben des Deutschen Gesteinsverbandes (DGV), der seit 2001 die gemeinsamen Interessen der Naturstein- und Kalkindustrie wahrgenommen hatte. Der DGV wurde daraufhin aufgelöst.
Zum 01.07.2011 erfolgte schließlich die Fusion mit dem Bundesverband der Deutschen Kies- und Sandindustrie (BKS) in Duisburg. Der BKS ist hervorgegangen aus der 1948 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Sand und Kies, die 1957 zunächst in den Bundesverband der Deutschen Kies-, Sand und Mörtelproduzenten weiterentwickelt wurde. 1983 wurde der Bundesverband der Deutschen Mörtelindustrie (BDM) verselbständigt und der BKS entsprechend umbenannt. Auch die Wurzeln des BKS reichen an die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück, auf den Bund der Sand und Kieswerke Deutschlands (Gründung 1917/1918).
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